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Klimaveränderung

Orkane werden in Norwegen normal sein

Mehrere hundert Norweger müssen weiterhin ohne Strom und Telefon auskommen nachdem der Orkan „Inga“ am Mittwoch über Norwegen hinweggefegt ist. Derweil warnen die Forscher, dass es in den nächsten Jahren zu immer häufigeren und heftigeren Stürmen im Winter kommen wird. Schon jetzt haben die Skigebiete rund um Oslo keinen Schnee mehr – der Unterricht in den Skischulen wurde eingestellt.

© PC
Mildere, nassere und stümische Winter soll es in den nächsten Jahren in Norwegen geben.
Der schwere Sturm "Inga" war von Mittwoch bis Donnerstag über Norwegen gezogen und hatte vor den Küstengebieten zugesetzt. Der Fischmarkt in Bergen stand Unterwasser. Es war der zweite schwere Wintersturm in nur in einer Woche.

Die Energieversorger teilten mit, ihre Teams würden rund um die Uhr und auch in der Nacht versuchen, alle zerstörten Leitungen wieder zu reparieren. Auch der Mobilfunk ist beeinträchtigt, da die Stromversorgung zu den Handy-Masten mancherorts lahm gelegt wurde.

Die Eisenbahnlinie zwischen Oslo und Bergen wurde im Gebirge bei Gol durch einen Erdrutsch blockiert, sodass der Zugverkehr komplett eingestellt wurde. Die Passagiere, deren Züge bereits unterwegs waren, kehrten entweder zurück oder warteten auf einen schnellen Weitertransport nach Bergen in Finse.

Klimaforscher schlagen derweil Alarm. Natürlich würden kalte Winter in Norwegen nicht gänzlich verschwinden aber dramatisch weniger werden. Stattdessen soll die kalte Jahreszeit immer wärmer und stürmischer werden. Ein solches Winterwetter wie es dieses Jahr vorherrscht mit mehreren Stürmen in kurzer Zeit, werde in Zukunft nicht mehr die Ausnahme sondern die Regel sein.

Als Auslöser bezeichneten Experten in der norwegischen Zeitung Aftenposten die Schadstoffemissionen. Das Resultat aus den Abgasen, die die Menschen verursachen sei extremeres Wetter auf dem ganzen Planeten.

Schon jetzt ist es in der Region rund um Oslo so mild, dass es in den Skigebieten keinen Schnee mehr gibt. Zwar versuchten die Pistenbetreibern in kälteren Tälern noch den Betrieb aufrechtzuerhalten, indem sie die Schneekanonen auf voller Leistung laufen lassen, doch sei dies Hoffnungslos. Auch dort sei der Betrieb erst einmal eingestellt worden.

Die Pisten seien total verreist, überall würde schon jetzt im Januar das Gras durchbrechen. Die Skischulen können ihren Unterricht nicht mehr stattfinden lassen, die Schüler müssen wieder nach Hause geschickt werden. Dabei heißt es, dass in Norwegen die Kinder mit Skiern auf die Welt kommen.
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· Norwegen: Wintersturm "Gudrun" trifft die Küste

Artikel vom 14. Januar 2005

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