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Bauklotz-Krise

Überlebenskampf bei Lego

Dem jahrelang erfolgreichen Spielwarenkonzern Lego geht es schlecht. Im Zeitalter von Computer und Co. wollen die Kinder nicht mehr mit den früher beliebten Bausteinen spielen. Die meisten Legoland-Parks laufen ebenfalls so schlecht, dass sie jetzt verkauft werden sollen. Zudem soll die Produktion nach China ausgegliedert werden, um Kosten zu sparen.

© The LEGO Group
Lego: Das Unternehmen kämpft ums Überleben.
Achtung, Archiv - Der folgende Artikel stammt vom 31. Oktober 2004 und ist daher nicht mehr aktuell.
Der viertgrößten Spielzeughersteller der Welt, Lego, hat derzeit eine Vielzahl von Problemen. Die Legosteine, die das Unternehmen einst berühmt machten, verkaufen sich schlecht. Die Kinder wollen heutzutage eher mit Computer und Co spielen, anstatt mit Legosteinen bauen. Auch die milliardenteuren Legolandparks werfen keinen Gewinn ab. Selbst der gerade neue gebaute Park namens "Legoland Deutschland" im bayerischen Günzburg läuft nicht so, wie sich die Manager es sich vorstellen.

Dafür holte der Lego-Chef Kjeld Kirk Kristiansen, der letzte Firmenchef aus der Familie der Lego-Eigner, einen neuen Chef ins Haus: Den 35-jährigen Jørgen Vig Knudstorp aus der Unternehmensberatung McKinsey. Der möchte das Unternehmen von Grund auf sanieren und stellt gar die Existenz von Lego als selbstständiges Unternehmen in Frage.

Bei einem Umsatzrückgang von 3 Milliarden Kronen und einem Verlust von 270 Millionen Euro, sagt Knudstorp auch den Angestellten harte Zeiten vorher. Dieses Jahr mussten schon 1000 von ihren gehen.

Die Legoland-Parks, von denen es mehrere auf der Welt gibt, sollen verkauft werden, da nur der Park am Stammsitz im dänischen Billund profitabel liefe. Interessenten gibt es angeblich genügend.

Die Produktion von Lego, heute vorallem in Dänemark, Amerika oder Tschechien angesiedelt, soll nach China verlegt werden, um Kosten zu sparen.

Ob Lego weiter als eigenständiges Unternehmen exestieren kann, ist fraglich. Die dänische Presse spekuliert schon, ob die Tage von Lego nicht schon gezählt sind. Jeder glaubt, dass Lego aufgesplittet wird.
Schon dieses Jahr sollten schwarze Zahlen geschrieben werden. Passiert dies nun nicht spätestens 2006, so sieht es schwarz aus für Lego.

Die Geschichte von Lego
Das Unternehmen wurde 1932 vom dänischen Tischlermeister Ole Kirk Christiansen gegründet. 1934 erfand er den Namen "LEGO" als Abkürzung für das leg godt, dänisch für spiel gut.

1949 wurden Legosteine eingeführt, die den heutigen Steinen bereits ähnelten. Es handelte sich um farbige Kunststoffquader (Polycarbonat (PC)/ABS), deren Oberseite wie bei den heutigen Steinen mit Noppen besetzt waren, deren Unterseite jedoch völlig hohl war, was dazu führte, dass aus diesen Steinen gebaute Modelle nicht besonders stabil waren. 1958 wurde dieses Problem beseitigt, indem an der Unterseite der Steine hohle Röhren angebracht wurden. Dieses System setzte sich durch und wird noch immer verwendet.

Die Produktpalette wurde ständig erweitert, etwa durch Platten und Schrägdach-Teile, später um Räder, transparente Steine und Figuren. Heute gibt es Tausende verschiedene Bauteile (wie etwa LEGO-Technik), nach wie vor können aber alle auf irgendeine Weise miteinander kombiniert werden.

Im Jahr 2003 machte die Firma erhebliche Verluste (cirka 180 bis 190 Millionen Euro). Zurückzuführen war dies auf die schlechte Konjunktur, die Aufgabe des eingeführten Markennamens Duplo, die Konkurrenz von Computerspielen und der zunehmenden Abhängigkeit von Kinostarts in der Produktpalette. Christiansen gab deshalb bekannt, dass man sich in Zukunft wieder verstärkt auf die klassischen Bausteine konzentrieren wolle.

Teile dieses Artikels basieren auf einem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, dort kann man den Artikel bearbeiten.

Artikel vom 31. Oktober 2004

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