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Katastrophe in Südostasien

Norwegische Kinder können ihre Eltern nicht mehr finden

Nach der Flutwelle in Asien, liegen viele Orte in Trümmern. Viele Skandinavier sind unter den Opfern. Darunter auch Kinder, die nun ihre Eltern nicht mehr wiederfinden und auf sich gestellt sind.

Tragische Szenen spielen sich derzeit in Südostasien ab. Nach den schweren Seebeben liegen viele Orten in Trümmern, hunderttausende sind obdachlos, tausende tot oder vermisst.

Auch viele norwegische und schwedische Urlauber halten sich derzeit in den betroffenden Ländern auf, um ihren Weihnachtsurlaub zu verbringen. Die norwegische Zeitung Aftenposten spricht von vielen Kindern, die plötzlich ihre Eltern nicht wiederfinden können und nun auf sich gestellt sind. Mehrere norwegischen Reiseveranstalter bezeichnen die Situation als "sehr, sehr ernst". Der Veranstalter "Saga Solreiser" kann nach eigenen Angaben etwa 70% seiner Gäste nicht telefonisch erreichen. Auch die norwegische Onlinezeitung Nettavisen berichtet von Kindern, die ihre Eltern verloren haben, darunter auch einige aus Deutschland.

Die Behörden gehen von etwa 3000 Norwegern in den betroffenen Gebieten aus. Seit Montagmorgen heißt es, dass etwa zehn von ihnen in Sri Lanka und Thailand ums Leben gekommen sind. Auf den Patientenlisten der betroffenen Krankenhäuser stehen auch dutzende Finnen, Norweger und Schweden. Schweden trauert um neun Landsleute.

Auch der ehemalige schwedische Skistar Ingemar Stenmark, der als einer der besten Slalomläufer aller Zeiten gilt, hat in Thailand Urlaub gemacht und lag gerade am Strand im Ferienressort Khok Koli bei Phuket, als die Katastrophe über dass Land hereinbrach. Er konnte allerdings zusammen mit seiner Freundin und seinem Vater entkommen und ist unverletzt. Seiner Mutter erzählte er in einem Telefonat, wie schwedische Zeitungen berichten:
"Wir sind um unser Leben gerannt".
Das schwedische Räddningsverket, in etwa vergleichbar mit dem deutschen Technischen Hilfswerk, hat bereits Rettungskräfte und technische Geräte von Göteborg aus nach Sri Lanka geflogen. Darunter Kommunikationsgeräte und Wasserfilter.

Das schwedische Außenministerium hat Informationen für Angehörige auf einer eigenen Webseite zusammengestellt.
Finnland versucht alle seiner Urlauber auszufliegen, das finnische Rote Kreuz sendet 750.000 Euro Soforthilfe. Auch eine Staatsreise wurde abgesagt. Das Außenministerium rechnet mit rund 3000 Finnen in den betroffenen Urlaubsgebieten, davon allein 2000 in Thailand.

Artikel vom 27. Dezember 2004

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